Volksgefühl

Unsere kreative Musikgruppe "Volksgefühl" ist anhand der CD-Prokuktion "leider Geil" im Jahr 2014 entstanden. Das Musik Genre reicht von traditioneller- bzw. neuer Volksmusik bis hin zur Weltmusik. Mit meinen geschätzten Musikkollegen Katrin und Werner Unterlercher, die einen hohen Bekanntheitsgrad durch das "Herbert Pixner Projekt" genießen, musizieren wir meistens im Zusammenhang meiner Vorträge oder bei diversen Veranstaltungen. Seit kurzem ist auch das zweite Album "Licht und Schatten" veröffentlicht worden, das wiederum größtenteils aus meinen eigenen Kompositionen besteht. Sehr stolz bin  ich als Komponist darüber, dass wir beim Kompositionswettbewerb, ausgetragen vom Verband der österreichischen Volks- und Unterhaltungskomponisten (kurz genannt VÖV), in der Kategorie Instrumentalmusik , mit dem Stück "Verliebt" als Sieger gekürt worden sind. 

Weiters freut uns natürlich auch, dass  die Erkennungsmelodie bei ORF Radio Salzburg unter der Rubrik "oh klickt und gspüt" seit mittlerweile 3 Jahren von uns gespielt wird. 



T T T - Turbo Techno Tirol

Mit diesem Projekt werden endgültig neue Wege erforscht. Auf ständiger suche nach dem "perfekten Sound" kommt man heutzutage an der elektronischen Musik nicht mehr vorbei. Ganz im Gegenteil, ich habe sie bewusst gesucht. T T T ist eine Zusammenarbeit von Alex Trebo, Armin Rainer und mir. Ziel ist es traditionelle Volksmusik mit elektronischer Musik zu verbinden, ohne dass man das Gefühl haben muss sich gegenseitig im Weg zu stehen. Vor allem soll auch eine musikalische Symbiose von zwei grundsätzlich verschiedenen Genres hergestellt werden.

Überspitzt gesagt: "Alt küsst Neu" oder "Nicht nur das Eine, wenn ich Beides haben will". 


CD- Single - Chilli Sabi (Remix)

 

 

 

 

Metallbox CD Chilli Sabi (Remix)

Die Single Cd ist in einer eleganten  Metallbox erhältlich. 

Weiters sind 3 verschiedene Remix´s eingespielt.

10,00 €

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CD- Licht & Schatten

CD- Licht & Schatten

18,00 €

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CD- Volksgefühl "Leider Geil":

CD- Volksgefühl

16,00 €

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Griffschrift (Noten) "CD-Leider Geil"

Griffschrift "Leider Geil"

20,00 €

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Rezension CD- "Licht & Schatten"


Rezension Cd- "Leider Geil":


Booklet CD "Licht & Schatten"

Licht und Schatten 

Dieses stimmungsfrohe und zugleich melancholische Stück habe ich anlässlich des 20ig- jährigen Jubiläums des Vereins „Licht und Schatten“ geschrieben.

Anhand vom Akkordwechsel innerhalb des Stückes soll die Realität des Vereins „Licht und Schatten“ wiedergegeben werden. Wenn man glaubt es geht Bergauf, muss man oft eine Niederlage einstecken, doch in Summe lohnt es sich immer wieder daran weiter zu arbeiten. Genau so wird es vermutlich sein, wenn man jahrelang ehrenamtlich an einem Hilfsprojekt arbeitet, im Glauben, etwas bewirken zu kön- nen, und schlussendlich humanitäre Erfolge sichtbar werden. Liebe Sissi lieber Ernst, mit diesem Widmungsstück spreche ich noch ein- mal meinen Respekt gegenüber euch und dem Verein „Licht und Schatten“ aus. Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft und Erfolg bei all euren Projekten, bei denen ihr versucht Menschen zu einem bes- seren Leben zu verhelfen. 

 Erleichterung

Jeder kennt den Zustand, wenn man nach einem großartigen Erfolg oder Glücksmoment unbeschreibliche Gefühle in seinem Körper zu spüren vermag. Man ist glücklich, genießt den Augenblick und ist durch und durch „erleichtert“. Gott sei Dank hat mir mein Leben schon des Öfteren solch einen Glücksmoment beschert. Eine von mir typische Reaktion darauf ist mir diese überaus positive Gefühls- lage durch ein planloses freies Spiel mit einem Instrument vom Leibe zu spielen. Aus diesem „planlosen Spiel“ wurde mit der Zeit eine „chillige Melodie“, welche ich des Öfteren spiele, um mir diese Zustände des vollkommenen Glücks in Erinnerung zu rufen. Falls Sie sich jetzt nur mehr schwer an vergangene Glücksgefühle erinnern können, ist dies nicht so tragisch: Ich empfehle Ihnen in diesem Zu- sammenhang sich eine Tasse Kaffee oder einen guten Tropfen Wein zu gönnen und entspannt dieser Musik zu lauschen. Genießen Sie einfach den Moment und das Leben, und verlassen Sie kurz den stressigen Alltag. Es würde mich freuen, wenn Ihnen dieses Stück dabei tatsächlich behilflich sein kann. 

 

 Sehnsucht

Dieser Walzer stammt von meinem wohl außergewöhnlichsten Alpsommer als Schafhirte in den Schweizer Bergen: 800 Schafe und ich auf über 2500 Meter Seehöhe, abgeschieden von der Außenwelt, ohne Handy-Empfang und fließend Wasser. Dort oben in den Bergen kam ich physisch und psychisch an meine Grenze des Ertragbaren. Der Alltag bestand aus durchschnittlichen Gehzeiten von ca. 7-8 Stunden pro Tag und einer sozialen Isolation nach Außen, welche für mich von Tag zu Tag zu einem größeren Problem wurde. Die längste Phase ohne menschlichen Kontakt auf der Alp betrug ca.1 1/2 Mo- nate – diese Zeit ging mir extrem auf meine Psyche. Schlussendlich war mein größtes Verlangen wieder einen Menschen zu umarmen um eine „warme Haut“ zu spüren. Natürlich hinterlässt so ein Alpsom- mer bemerkenswerte Spuren. Daraus entwickelte sich eine musikali- sche Reliquie mit dem Walzer „Sehnsucht“. Dieses in den Bergen entstandene Stück lässt vor allem im Trio die Sehnsucht nach menschlichen Gefühlen wieder erkennen. Uraufgeführt wurde es auf einer Hochzeit von einem guten Freund, der die menschliche Sehn- sucht leider allzu gut kennt. 

 

 Bozzera

Dieses rätoromanische Wort heißt auf Deutsch „Saugraben“. Ich gebe schon zu, dieses stimmungsvolle Stück hätte sich wohl ei- nen besseren Namen verdient. Allerdings wird Rätoromanisch im schweizerischen Graubünden nur mehr von ca. 20.000 Menschen beherrscht und auch in anderen Gegenden sprechen nur mehr wenige Menschen diese Sprache. Deshalb werden es nur wenige übersetzen können. Ich persönlich verbinde damit eher positive Erinnerungen, denn meine bescheidene Hütte während der letzten Alpsaison hieß ebenfalls „Bozzera“. Hier entstand nämlich dieses Werk, welches ein aufmunterndes fröhliches Stück sein sollte, genauso wie ich im Nachhinein betrachtet die Zeit auf der Alp mit meiner kleinen „Bozzera“ erleben durfte. Die wunderschöne alte Hütte aus Mauerwerk hatte nämlich alles zu bieten von dem ein Schafhirte zu träumen wagt: Einen Holzboden, einen Tisch mit Sessel, einen Holzherd und einen alten Waffenschrank als Depot, der die Mäuse vom kostbaren Essen fern hält. Diese behagliche Grund- ausstattung lädt dazu ein, sich über das Leben Gedanken zu machen oder frei und unbeschwert zu musizieren. Genauso stellt man sich das vor wenn man „einfach“ nur leben möchte. 

 

 Böhmische Maga

Wenn ich zu Hause in Lofer bin habe ich manchmal das Glück, als Babysitter meiner kleinen Nichte Magdalena einspringen zu dürfen. Ausgerüstet mit einem unendlichen Wissen an Hundeerziehung, ver- suche ich dieses bei ihr anzuwenden, mit mehr oder weniger großen Erfolg. Unlängst war es wieder so weit: Da die Kleine irgendwann mü- de Augen bekam, waren meine Qualitäten als Schlafmännchen ge- fragt, doch anstatt sie mit leichtem Wippen zum Einschlafen zu bewe- gen, probierte ich eine neue Methode aus: Ich legte sie auf mein Schaffell und spielte ihr angenehme Melodien vor, in der Hoffnung, dass sie bald den gewünschten Schlaf finden wird. Anstatt die Augen zu schließen machte mich meine Nichte mit schrillender Zunge darauf aufmerksam, dass sie von dieser Methode gar nicht überzeugt ist. Ich musste erkennen, dass meine Methode des Einschlafens von der kleinen Magdalena nicht anerkannt wurde, und gab mich schlussend- lich geschlagen: Kaum in den Händen gehalten war das schrillende Konzert vorbei. Sie hat mir dadurch eindrucksvoll bewiesen, wer das Sagen im Hause hat. Zurückgeblieben ist eine ruhige Böhmische Pol- ka, die jedoch die erwünschten Erfolge in Bezug auf das Babysitten nicht erfüllen konnte. 

 

 Gipfelglück

Jeder Bergsteiger kennt dieses Glück. Mann steht ganz oben und ist einfach nur glücklich. Man genießt den Moment und ist zufrieden. Die schönsten Momente sind jedoch bei Sonnenaufgang oder Unter- gang. Nur wenige können auf knapp 3.000 Meter solche Stimmun- gen erleben, da in solchen Höhenlagen damit meist ein langer Auf- stieg bzw. Abstieg verbunden ist. Während meiner Tätigkeit als Schafhirte hatte ich jedoch im Hochsommer des Öfteren das Glück, solche Momente bis kurz vor dem Einbruch der Nacht zu erleben. Das Gefühl bleibt unbeschreiblich und unvergessen, wenn man auf einem Gipfel mit seinem besten Freund, dem Hund, die letzten wärmenden Sonnenstrahlen genießen darf. Man zieht sein Hemd aus und der Hund drückt sich mit seinem warmen nach Bergkräutern rie- chenden Fell an dich auf die verschwitzte Haut. Befreit liegend im Berggras spürt man im Schatten, die leicht kühlende Brise Wind. Gleichzeitig werden die letzten wärmenden Sonnenstrahlen von vor- ne inhaliert. Stimmungen und Gedanken der Freiheit, die sich nicht in Worte fassen lassen, aber vielleicht in eine Melodie. 

 

 Farbenmelodie

Dieser schöne Walzer mit dem Titel „Farbenmelodie“ beinhaltet für mich persönlich ein paar wichtige Wörter, die ich näher erklären möchte. Mit „Farben“ kann man allzu gut Stimmungen wieder geben. Eine „Melodie“ kann mich Tage lang verfolgen ohne mich dabei ge- stört zu fühlen. So viel zum Titel. Die Komposition, soweit ich das überhaupt so benennen darf, war wesentlich einfacher. Selten ist mir eine Melodie so schnell eingefallen wie diese. Entstanden ist das Stück ebenfalls in der Alpsaison an einem unbeschreiblich schönen Herbsttag vor meiner Hütte. Ich schaute mit totaler Zufriedenheit auf den gefärbten Bergwald hinunter, beobachtete eine leichte Nebel- schwade wie sie in den Morgenstunden genüsslich über die Wipfel des Bergwaldes aus den in gold gefärbten Lärchen hinweg streifte. Gedanklich verglich ich die Nebelschwade mit einer menschlichen Seele, die auf dem Weg zum Himmel unterwegs war. 2 Wochen spä- ter war ich zu Hause auf der Beerdigung von meiner geliebten Oma. 

 

 Verliebt

Sehr selten habe ich es bei Menschen zugelassen, das Gefühl der Liebe. Es kann sehr verletzend sein, aber dafür ist es umso schöner, wenn man es wieder neu entdecken darf. Bei jedem von uns wirkt sich dieser bemerkenswerte Zustand vermutlich etwas anders aus. Man- che können nicht mehr normal denken, andere wiederum verhalten sich sehr merkwürdig. Oft habe ich den Eindruck, dass der Mensch für solch ein Gefühl gar nicht so wirklich geschaffen ist, da er dieses nur selten in den Griff bekommt. Schon merkwürdig für eine Spezies, die glaubt den Planeten Erde unter Kontrolle zu haben. Egal, wie ge- sagt, bei jedem wirkt sich der Zustand etwas anders aus. Bei mir stellt sich der positive Hormonschub wie folgt dar: Ich spiele früh morgens, oft nur mit Unterhose bekleidet, als erstes planlos ein paar Akkorde auf meiner „Ziach“ auf und ab. Mit einem positiven Gedanken an die Geliebte und unzähligen Akkordabfolgen beginne ich sozusagen mei- nen Tag. Ja, jeder auf seine Art. Dank meines Gefühlzustandes ist das Lied „Verliebt“ entstanden, welches ich Johanna H. widme. Erfreulicherweise gewann ich mit diesem Stück beim Kompositions- wettbewerb, in der Kategorie Instrumentalmusik, des VÖV – Verband österreichischer Volks- und Unterhaltungsmusikkomponisten. 

 

 Chilli Sabi

Dieses Stück ist ebenfalls in den Schweizer Bergen entstanden. Gewidmet einer beeindruckenden Bekanntschaft namens Sabi, mit welcher ich nach dem Alpabtrieb für 4 Wochen nach Hawaii gereist bin. Diese Reise habe ich meiner durchaus ausgeprägten Spontani- tät zu verdanken, da ich vor Beginn der Alpsaison noch nicht geahnt habe, dass ich im Anschluss daran im 50 Bundesstaat der Vereinig- ten Staaten das sogenannte Inselhopping betreiben werde. Die folgenden Wochen waren sehr spannend, denn wir haben alle Beide einen sehr starken Charakter und die Stimmung konnte man deshalb wie mit einem Wetter vergleichen. Von strahlenden Sonnen- schein bis hin zu orkanartige Sturmböen war alles dabei. Das span- nende an der Sabi ist jedoch, dass sie eine unendliche Geduld in Bezug auf Lebensfragen hat. Welches sie vor allem in ihrer Vergan- genheit bewies, wie sie mit ihrem Esel „Pepo“ 1000 km von der Schweiz aus nach Rom zu Fuss unterwegs war. Diese Tatsache faszinierte mich so sehr, dass ich kurz entschlossen ihr ein Stück widmete. Das Problem war nur, dass sie an der Volksmusik leider keinen Gefallen fand. Entstanden ist dann eine kreative Idee mit dem Titel „Chilli Sabi“ die genau so einzigartig ist wie sie selbst. 

 

Verbotene Leidenschaft

Die kleinen Kinder zeigen es uns sehr oft: Alles was verboten ist wirkt auf sie interessant und geheimnisvoll. Ich wage zu behaupten, dass es bei den Erwachsenen kaum anders ist. Kommt dann noch Leiden- schaft und Erotik ins Spiel, wird das menschliche Gehirn an seine Grenzen herangeführt. Die vermeintlich anerzogene Vernunft kämpft hier sozusagen gegen den unaufhaltsamen Urinstinkt der planlosen Reproduktion an. Dabei glauben viele, dass unser geordnetes „Le- ben“ unter den selbsternannten Gesetzen sehr gut vorhersehbar ist. Manchmal passiert es jedoch, dass wir im Laufe des Lebens Men- schen begegnen, die wir unheimlich interessant und sogar anzie- hend finden, jedoch jegliches Gespräch oder eine nähere Bekannt- schaft aufgrund der anerzogenen Vernunft unterbinden. Zurück bleiben die eigenen Gedanken und Bilder, die einzig und allein nur in träumerischer Wahrnehmung erlaubt sind. Dieses undurchsichtige Stück, im äußerst ungewöhnlichen 10/8 Takt gespielt, beschreibt ei- nen erotischen Gedankenzug mit einer spontanen Bekanntschaft. 

Zugabe

Ich finde es immer sehr angenehm, wenn man nach ein paar klang- vollen, aber schwierigen Stücken wieder eine einfache Melodie hört, welche ins Ohr geht. Aber eine einfache Melodie zu kreieren ist manchmal schwieriger als man glaubt. Immer wieder versucht man mit vermeintlich schwierigen Griffen das Stück zu verfeinern, macht es aber nur schwieriger und nicht musikalischer. Die größte Heraus- forderung ist es somit eine Melodie zu komponieren, die einfach so- wie musikalisch ist, und als Krönung noch ins Ohr geht, ein soge- nannter „Ohrwurm“ halt. Ja ich denke an dieser genannten Grundidee arbeiten sehr viele Musiker. Auf jeden Fall habe ich mir wieder Mühe gegeben, mich ein Stück näher an das gewünschte Ziel heranzuar- beiten. Ob es mir gelungen ist oder nicht, möchte ich nicht beurtei- len, da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind. Ich möchte mich zum Abschluss aber zumindest bei den Menschen bedanken, die mich musikalisch und organisatorisch unterstützen. Dies sind Perso- nen, welche mir Projekte, wie in diesem Fall eine neue CD, überhaupt erst ermöglichen. Ein herzliches Dankeschön an jene Musiker, wel- che mich auf dieser CD begleitet haben, sowie an meine „inoffiziellen Sekretärin“ Lisl F..